Montag, 28. Juli 2025
Short Cuts I/TOT/1997-1999 - (II/XVII) - XVIII./Der Tod auf dem Jahrmarkt.
laghbas, 11:37h

Erzählung (Klassische Phantastik).
Eine Reise ins Surreale, eine Reise ins Innere.
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Mittwoch, 18. Juni 2025
Short Cuts I/TOT/1997-1999 - (XI) - XLIII./Zum Schluss (Rückkehr - Des unsterblichen Narren Possenstück).
laghbas, 23:02h
Nur Spaß.
Nur Ironie.
Nur Scherz, nur Jux.
Unsterblich, jener Narr.
Unsterblich doppelschneidig, Komik, Tragik.
Nur Spaß.
Nur Ironie.
Nicht ernst.
Nicht wirklich schlimm.
Versöhnung. Friede.
Kinderlachen, Kinderaugenglanz.
Phantasien. Bunte Blüten.
Vogelflug.
Nur Spaß.
Nur Ironie.
So ruhet aus, im Schoß des Schlafs.
Schließt Augen, Ohren.
Träumt wohl, seid glücklich,
dass
Ihr lebt.
Seht auf, zur Sonne.
Fühlt kühlen Wind, auf eurer Haut.
Nehmt Freunde - wie sie sind.
Nur Spaß.
Nur Ironie.
Nicht gänzlich wahr.
Ein Ausschnitt nur.
Ein halbes Bild.
Vorbei, der Albtraum.
Fortgezogen.
Nur Spaß.
Nur Ironie.
Es ist nicht halb so dunkel wie es scheint.
Vertrauen. Hoffnung. Liebe.
Das alles - existiert.
Verzeiht, das böse Spiel.
Verzeiht, den Schmerz.
Das Klagen.
Den Verlust.
Die Auflösung.
Den Stoß ins Mark.
Des Messers scharfe Klinge.
Verzeiht.
Den Tod.
Die Dunkelheit.
Die Macht.
Verlangen. Schwarzer, selbstzerstörerischer Trieb.
Verzeiht.
Die dunkle Nacht der Seele,
die ich
mit euch
zu teilen
mich erdreistete.
Nur Spaß.
Nur Ironie.
Nur Jux, und Dollerei.
Ein kurzer Blick.
Nun kehrt zurück.
Vergesst, verzeiht -
- des unsterblichen Narren Possenstück.
Nur Ironie.
Nur Scherz, nur Jux.
Unsterblich, jener Narr.
Unsterblich doppelschneidig, Komik, Tragik.
Nur Spaß.
Nur Ironie.
Nicht ernst.
Nicht wirklich schlimm.
Versöhnung. Friede.
Kinderlachen, Kinderaugenglanz.
Phantasien. Bunte Blüten.
Vogelflug.
Nur Spaß.
Nur Ironie.
So ruhet aus, im Schoß des Schlafs.
Schließt Augen, Ohren.
Träumt wohl, seid glücklich,
dass
Ihr lebt.
Seht auf, zur Sonne.
Fühlt kühlen Wind, auf eurer Haut.
Nehmt Freunde - wie sie sind.
Nur Spaß.
Nur Ironie.
Nicht gänzlich wahr.
Ein Ausschnitt nur.
Ein halbes Bild.
Vorbei, der Albtraum.
Fortgezogen.
Nur Spaß.
Nur Ironie.
Es ist nicht halb so dunkel wie es scheint.
Vertrauen. Hoffnung. Liebe.
Das alles - existiert.
Verzeiht, das böse Spiel.
Verzeiht, den Schmerz.
Das Klagen.
Den Verlust.
Die Auflösung.
Den Stoß ins Mark.
Des Messers scharfe Klinge.
Verzeiht.
Den Tod.
Die Dunkelheit.
Die Macht.
Verlangen. Schwarzer, selbstzerstörerischer Trieb.
Verzeiht.
Die dunkle Nacht der Seele,
die ich
mit euch
zu teilen
mich erdreistete.
Nur Spaß.
Nur Ironie.
Nur Jux, und Dollerei.
Ein kurzer Blick.
Nun kehrt zurück.
Vergesst, verzeiht -
- des unsterblichen Narren Possenstück.
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Sonntag, 1. Juni 2025
Short Cuts I/TOT/1997-1999 - (X/III) - XLII./Fruchtlos.
laghbas, 12:40h
Fruchtlos all das Aufbegehren,
all das Klagen,
all das verzweifelte Anrennen gegen immer - irgendwas,
das Weinen,
das Schreien,
das Kämpfen,
brotlose Kunst,
Fatalismus,
der Ausweg aus dem Nichts,
es kommt - wie’s kommen soll,
wie’s kommen muss,
keine Chance,
kein freier Wille,
keine Freiheiten an sich,
nur ein Traum, ein Traum, der sich
gegen das Unvermeidliche stemmt,
gegen die unabänderliche Tatsache, die
der Tod nun einmal darstellt,
fruchtlos,
fruchtlos,
zu sagen,
weiterzugeben,
zu vermitteln,
fruchtlos der Versuch eines sprachlichen Austauschs über
dieses oder jenes
ernsthafte Problem,
fruchtlos,
das Winden,
die Suche nach dem Ausweg,
die Bitte um Hilfe,
um Wissen,
um Macht,
um Gewissheit,
lebenslang,
so der Urteilsspruch,
lebenslang,
durch Jahre,
durch Enttäuschung,
Unverständnis,
trügerischen Hoffnungsglanz,
immer wieder,
immer wieder,
Mitleid könnte man verspüren,
doch nicht einmal das Mitleid
erfüllt noch seinen positiven Zweck,
ist fruchtlos, fruchtlos,
ist berechnend,
Geschenke,
Liebesbeweise,
Berührungen der Herzen,
der Geister,
fruchtlos, fruchtlos,
Illusion,
billige Taschenspielertricks,
die man, allzu oft nur,
glauben will,
auch wenn man weiß,
auch wenn man fühlt,
dass es keinen Ausweg gibt,
man zieht sich vorwärts,
mühsam,
Illusion,
kein Vorwärtskommen möglich,
kein Wachstum in des toten und verdorrten Ackers Grund,
fruchtlos bleibt der ausgestreute Samen,
bleibt der angepflanzte Baum,
nur der ewig reife Apfel,
Schlangengabe,
fruchtlos, Freunde, fruchtlos,
all die Trends,
die Wellen der Moderne,
die Neuigkeiten,
kurze Schübe für den sumpfig
stillstehenden Teich aus faulem Wasser,
kurze Kicks,
ein Stück vom großen Glück,
vom Leben ohne Sorgen,
dem Lug und Trug,
dem wir verfallen sind, der
uns vermittelt wird,
damit wir halbgelähmt den Status Quo ertragen,
Drogen und Betäubungsmittel überall,
Fernsehen,
der Alkohol,
der Sex,
die Illusion der Freundschaft,
die uns hält, dort - wo wir uns fanden,
fruchtlos,
fruchtlos,
in schwarzen Plattitüden,
im rosaroten Plüschgewand,
in Farbenvielfalt,
Nasenglück,
verhärmte Seelen, Körper, Geister,
Kinder ohne Nahrung,
hungernd,
ihre Augen glasig fragend, suchend, nicht verstehend,
ihre Mütter, Väter,
zweifelnd, weinend,
halbverrückt vor Schmerz,
nicht - verstehend,
fruchtlos,
andrerseits,
der Zukunftsglaube,
hoch dotierte Forschungspreise,
Geld und maßlose Spekulation,
ein Spiel,
ein Spiel für wenige,
für aller höchstens nur ein Drittel aller Menschen,
fruchtlos,
diese Worte,
dieses Schreiben,
verbleibet ungehört,
verschmäht,
zu den Sternen,
zu den Sternen,
um der Wirklichkeit hier unten zu entfliehen,
fruchtlos,
fruchtlos,
und -
verdammt verrückt.
all das Klagen,
all das verzweifelte Anrennen gegen immer - irgendwas,
das Weinen,
das Schreien,
das Kämpfen,
brotlose Kunst,
Fatalismus,
der Ausweg aus dem Nichts,
es kommt - wie’s kommen soll,
wie’s kommen muss,
keine Chance,
kein freier Wille,
keine Freiheiten an sich,
nur ein Traum, ein Traum, der sich
gegen das Unvermeidliche stemmt,
gegen die unabänderliche Tatsache, die
der Tod nun einmal darstellt,
fruchtlos,
fruchtlos,
zu sagen,
weiterzugeben,
zu vermitteln,
fruchtlos der Versuch eines sprachlichen Austauschs über
dieses oder jenes
ernsthafte Problem,
fruchtlos,
das Winden,
die Suche nach dem Ausweg,
die Bitte um Hilfe,
um Wissen,
um Macht,
um Gewissheit,
lebenslang,
so der Urteilsspruch,
lebenslang,
durch Jahre,
durch Enttäuschung,
Unverständnis,
trügerischen Hoffnungsglanz,
immer wieder,
immer wieder,
Mitleid könnte man verspüren,
doch nicht einmal das Mitleid
erfüllt noch seinen positiven Zweck,
ist fruchtlos, fruchtlos,
ist berechnend,
Geschenke,
Liebesbeweise,
Berührungen der Herzen,
der Geister,
fruchtlos, fruchtlos,
Illusion,
billige Taschenspielertricks,
die man, allzu oft nur,
glauben will,
auch wenn man weiß,
auch wenn man fühlt,
dass es keinen Ausweg gibt,
man zieht sich vorwärts,
mühsam,
Illusion,
kein Vorwärtskommen möglich,
kein Wachstum in des toten und verdorrten Ackers Grund,
fruchtlos bleibt der ausgestreute Samen,
bleibt der angepflanzte Baum,
nur der ewig reife Apfel,
Schlangengabe,
fruchtlos, Freunde, fruchtlos,
all die Trends,
die Wellen der Moderne,
die Neuigkeiten,
kurze Schübe für den sumpfig
stillstehenden Teich aus faulem Wasser,
kurze Kicks,
ein Stück vom großen Glück,
vom Leben ohne Sorgen,
dem Lug und Trug,
dem wir verfallen sind, der
uns vermittelt wird,
damit wir halbgelähmt den Status Quo ertragen,
Drogen und Betäubungsmittel überall,
Fernsehen,
der Alkohol,
der Sex,
die Illusion der Freundschaft,
die uns hält, dort - wo wir uns fanden,
fruchtlos,
fruchtlos,
in schwarzen Plattitüden,
im rosaroten Plüschgewand,
in Farbenvielfalt,
Nasenglück,
verhärmte Seelen, Körper, Geister,
Kinder ohne Nahrung,
hungernd,
ihre Augen glasig fragend, suchend, nicht verstehend,
ihre Mütter, Väter,
zweifelnd, weinend,
halbverrückt vor Schmerz,
nicht - verstehend,
fruchtlos,
andrerseits,
der Zukunftsglaube,
hoch dotierte Forschungspreise,
Geld und maßlose Spekulation,
ein Spiel,
ein Spiel für wenige,
für aller höchstens nur ein Drittel aller Menschen,
fruchtlos,
diese Worte,
dieses Schreiben,
verbleibet ungehört,
verschmäht,
zu den Sternen,
zu den Sternen,
um der Wirklichkeit hier unten zu entfliehen,
fruchtlos,
fruchtlos,
und -
verdammt verrückt.
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Freitag, 2. Mai 2025
Short Cuts I/TOT/1997-1999 - (IX/II) - XXXIX./Die grausame Umkehrung.
laghbas, 21:55h
Vertausche Schwarz und Weiß,
nimm eine Zeitlang stets das Gegenteil für wahr,
denn „Nein“ heißt „Ja“ und „Ja“ heißt „Nein“,
was innen ist, ist außen -
was außen ist, ist innen,
positiv und negativ
- sind eins, zwei, drei,
beziehe dreifach, jene Umkehrung,
auf die Natur, den Geist und Gott,
denn beide Pole dieses Spiels,
so wirst du sehen,
sind eins, sind analog,
und bedeuten letztlich gleich.
Wenn du der Worte tief'ren Sinn erkennst,
so wisse auch,
dass eine wundersame Macht dir ist gegeben –
nutze sie nicht,
nicht einmal zieh sie in Erwägung,
schweig still,
auf das das Schicksalsrad
nicht unterbricht den ewig runden Lauf,
der - mein, dein -
der unser aller Meister ist.
So bist du,
auf die eine oder andre Art,
verdammt, verflucht, anheimgegeben -
Mitternacht des vollen Mondes,
Sonnenschmerz im weißen Licht,
Vater, Mutter,
und des Widersachers ewiges Gericht.
Kehr um! Vergib, vergiss! Vergehe
- stumm!
nimm eine Zeitlang stets das Gegenteil für wahr,
denn „Nein“ heißt „Ja“ und „Ja“ heißt „Nein“,
was innen ist, ist außen -
was außen ist, ist innen,
positiv und negativ
- sind eins, zwei, drei,
beziehe dreifach, jene Umkehrung,
auf die Natur, den Geist und Gott,
denn beide Pole dieses Spiels,
so wirst du sehen,
sind eins, sind analog,
und bedeuten letztlich gleich.
Wenn du der Worte tief'ren Sinn erkennst,
so wisse auch,
dass eine wundersame Macht dir ist gegeben –
nutze sie nicht,
nicht einmal zieh sie in Erwägung,
schweig still,
auf das das Schicksalsrad
nicht unterbricht den ewig runden Lauf,
der - mein, dein -
der unser aller Meister ist.
So bist du,
auf die eine oder andre Art,
verdammt, verflucht, anheimgegeben -
Mitternacht des vollen Mondes,
Sonnenschmerz im weißen Licht,
Vater, Mutter,
und des Widersachers ewiges Gericht.
Kehr um! Vergib, vergiss! Vergehe
- stumm!
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Short Cuts I/TOT/1997-1999 - (IX/I) - XXXVIII./Nordmänner.
laghbas, 21:15h
„Gegen Norden, Männer, gegen Norden!“
Und sie zogen los.
Und sie trotzten dem Sturm, den Urgewalten des Meeres.
In ihrer winzig-hölzernen Schaluppe, die sie als „stolzes Schiff“ bezeichneten.
Der fette Eric, der einäugige Hans und ihr Anführer - der Schwarze Leif.
Sie hatten ihre Frauen und ihre Kinder zurückgelassen, hatten die lodernde Gemütlichkeit ihrer heimatlichen Hütten gegen die schneidende Kälte der Nächte auf See eingetauscht. Abenteurer auf einer Fahrt ins Ungewisse.
Und sie zogen los.
Und sie trotzten dem Sturm, den Urgewalten des Meeres.
In ihrer winzig-hölzernen Schaluppe, die sie als „stolzes Schiff“ bezeichneten.
Der fette Eric, der einäugige Hans und ihr Anführer - der Schwarze Leif.
Sie hatten ihre Frauen und ihre Kinder zurückgelassen, hatten die lodernde Gemütlichkeit ihrer heimatlichen Hütten gegen die schneidende Kälte der Nächte auf See eingetauscht. Abenteurer auf einer Fahrt ins Ungewisse.
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Montag, 28. April 2025
Freie/Worte:sekundär.
laghbas, 09:34h
Es lohnt sich wirklich, Inhalte, Worte -, und damit auch sich selbst, NICHT einer absoluten, unter allen Umständen aufrechtzuerhaltenden Form zu unterwerfen. Kann man mal machen, aber im Prinzip ist es besser, Inhalte, Worte -, welche die zu Anfang angelegte Form sprengen wollen, um frei zu sein, - lässt.
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Sonntag, 27. April 2025
Short Cuts I/TOT/1997-1999 - (VIII/III) - XXXVII./Aus meinem Herz.
laghbas, 10:27h
Ich schreibe dich aus meinem Herz,
ich verweigre dir den Schmerz,
ich trotze dem Verzagen,
ich beende all das Klagen,
das - um dich,
um das verlorne Glück,
das - um unsre Liebe sich gedreht.
Mit jedem Wort
schreib ich dich fort,
hinweg von mir,
aus meinem Sehnen,
meinen Träumen,
fort, hinfort,
zurück dorthin, von wo du kamst,
aus jenem Nichts,
das du gewesen bist und das
- du sein wirst,
nun,
nachdem der Worte Strom verlischt.
ich verweigre dir den Schmerz,
ich trotze dem Verzagen,
ich beende all das Klagen,
das - um dich,
um das verlorne Glück,
das - um unsre Liebe sich gedreht.
Mit jedem Wort
schreib ich dich fort,
hinweg von mir,
aus meinem Sehnen,
meinen Träumen,
fort, hinfort,
zurück dorthin, von wo du kamst,
aus jenem Nichts,
das du gewesen bist und das
- du sein wirst,
nun,
nachdem der Worte Strom verlischt.
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Mittwoch, 23. April 2025
Short Cuts I/TOT/1997-1999 - (VIII/I) - XXXV./Zeit - Die Häuser der Heilung II - Les Temps Perdu.
laghbas, 09:13h
Die Zeit - kann einen überholen,
kann - an einem vorbei ziehen,
ohne - dass man es bemerkt,
man findet sich - bald - irgendwann,
dann eben von ihr überholt,
zurückgelassen,
und
ein Berg aus Bewältigung - Verarbeitung -
erwartet einen,
faulig-schwarzer Teich - aus Unverständnis,
der erst dann sich lichtet - klärt,
wenn man - als Frucht seiner Verarbeitung -
die Zeit am Ende wieder eingeholt, zurückgewonnen hat.
Doch,
gesagt zum Trost, all jener,
die dies im Laufe ihrer Suche, welche
- Leben heißt,
erdulden müssen,
kann, und muss - man sagen, dass
- dieser Zustand - des Geistes und der Seele,
bewältigt werden - kann,
sicher - bewältigt werden kann.
Nun denn,
Kopf hoch, Verlorener, Vergessener!
Richte dich auf!
Es wird gehen, funktionieren,
wird in geordnete Bahnen zurückkehren!
Wir,
die wir dies erfuhren,
und deren Augen, deren Blick, deren Verstand,
- für immer und ewig - die Narben jenes zeitverlorenen Moments -
nicht mehr - verbergen können wird,
WIR sind mit dir,
wir sind bei EUCH,
sind - geistig' Schild der Schmerzen, jener Qual der - haltlosen Verwirrung,
DU bist nicht, IHR seid nicht
... alleine,
nein, oh nein,
niemals alleine, nicht - alleine,
welch - großartiges,
welch verdammtes, großartiges - Leben!
Zitternd erregt,
im Angesicht der Kraft,
durchdrungen von - ihr,
als Teil des Ganzen,
als Freund - in der Not,
unbeschreiblich - gar,
kehrt sie zurück,
le temps perdu,
der Lohn der Angst, die Frucht
- der Qual: besinnungslos.
Pardonnez-moi.
kann - an einem vorbei ziehen,
ohne - dass man es bemerkt,
man findet sich - bald - irgendwann,
dann eben von ihr überholt,
zurückgelassen,
und
ein Berg aus Bewältigung - Verarbeitung -
erwartet einen,
faulig-schwarzer Teich - aus Unverständnis,
der erst dann sich lichtet - klärt,
wenn man - als Frucht seiner Verarbeitung -
die Zeit am Ende wieder eingeholt, zurückgewonnen hat.
Doch,
gesagt zum Trost, all jener,
die dies im Laufe ihrer Suche, welche
- Leben heißt,
erdulden müssen,
kann, und muss - man sagen, dass
- dieser Zustand - des Geistes und der Seele,
bewältigt werden - kann,
sicher - bewältigt werden kann.
Nun denn,
Kopf hoch, Verlorener, Vergessener!
Richte dich auf!
Es wird gehen, funktionieren,
wird in geordnete Bahnen zurückkehren!
Wir,
die wir dies erfuhren,
und deren Augen, deren Blick, deren Verstand,
- für immer und ewig - die Narben jenes zeitverlorenen Moments -
nicht mehr - verbergen können wird,
WIR sind mit dir,
wir sind bei EUCH,
sind - geistig' Schild der Schmerzen, jener Qual der - haltlosen Verwirrung,
DU bist nicht, IHR seid nicht
... alleine,
nein, oh nein,
niemals alleine, nicht - alleine,
welch - großartiges,
welch verdammtes, großartiges - Leben!
Zitternd erregt,
im Angesicht der Kraft,
durchdrungen von - ihr,
als Teil des Ganzen,
als Freund - in der Not,
unbeschreiblich - gar,
kehrt sie zurück,
le temps perdu,
der Lohn der Angst, die Frucht
- der Qual: besinnungslos.
Pardonnez-moi.
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Sonntag, 13. April 2025
Short Cuts I/TOT/1997-1999 - (VII) - XXXIV./Liebe.
laghbas, 13:11h
Ich liebe Dich.
Ich liebe diese Frau,
die - so zart, so warm, so mütterlich,
ich liebe diese Frau,
die so achtsam,
die so aufmerksam,
die so voller Liebe - ist,
ich liebe diesen Mann,
der so glaubenstreu, so verzweifelt, so entschlossen - scheint,
Liebe,
von der nichts gesagt werden kann,
weil sie mehr ist,
weil sie höher ist,
weil sie unverständlich bleiben muss.
Ich liebe diese Frau,
die - so zart, so warm, so mütterlich,
ich liebe diese Frau,
die so achtsam,
die so aufmerksam,
die so voller Liebe - ist,
ich liebe diesen Mann,
der so glaubenstreu, so verzweifelt, so entschlossen - scheint,
Liebe,
von der nichts gesagt werden kann,
weil sie mehr ist,
weil sie höher ist,
weil sie unverständlich bleiben muss.
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Mittwoch, 9. April 2025
Short Cuts I/TOT/1997-1999 - (VI) - XXXIII./Unter einem deutschen Himmel.
laghbas, 11:04h
Unter einem deutschen Himmel,
einem Himmel, wie er wohl sonst nirgendwo zu finden ist,
einem gemütlichen,
einem trauten Himmel,
rosarot,
durchsetzt von dunklen
beinahe schwarzen
- Wolken.
einem Himmel, wie er wohl sonst nirgendwo zu finden ist,
einem gemütlichen,
einem trauten Himmel,
rosarot,
durchsetzt von dunklen
beinahe schwarzen
- Wolken.
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