Donnerstag, 23. Juli 2020
"In..."
... diesem Land laufen inzwischen so viele Dinge grundsätzlich falsch, dass es einem glatt die Sprache verschlägt, und man eigentlich gar nicht mehr weiß, wo man überhaupt noch anfangen soll.
Stillhalten und hoffen, dass es IRGENDWANN, IRGENDWIE - wieder gut wird, scheint nicht zu funktionieren.
Mehr will ich dazu auch gar nicht sagen bzw. - und das ist vielleicht die Wurzel allen Übels und das Schlimmste überhaupt - mehr KANN und DARF ich ja gar nicht sagen, ohne Gefahr zu laufen, irgendwelche ungerechtfertigten Konsequenzen, Sanktionen oder ideologisch motivierte Angriffe erdulden zu müssen.

Ich frage mich nur:

1. Wie soll man Probleme lösen, wenn man sie nicht offen und frei ansprechen und diskutieren darf?

2. Ist das tatsächlich dann noch eine DEMOKRATIE im ursprünglichen Sinne?

Ich bin ein unpolitischer, aus tiefster Überzeugung unideologischer Mensch, aber ich bin auch ein denkender, enorm freiheitsliebender Mensch, und - ich zweifele allmählich.

Nachtrag:
Und mal ganz fundamental gefragt, WARUM haben so viele, ganz normale Menschen in Deutschland inzwischen das Gefühl, dass sie mit ihren Äußerungen vorsichtig sein müssen? Das kommt ja nicht aus dem Nichts, dafür muss es einen Grund geben.

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"Bearbeitungen"

"Frau am Meer"

Originalfoto: CN
Bearbeitung: V. Groß

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Mittwoch, 22. Juli 2020
"Klassik"
In letzter Zeit entwickele ich - neben meinem notorischen Dauerinteresse an Mozart, Prokofjev oder Lully - einen ausgeprägten Hang zu Johann Sebastian Bach. Seine Musik erscheint mir so wunderbar rational, so regelmäßig und von - im positiven Sinne - beherrschter Emotionalität durchzogen. Und dabei doch unendlich vielfältig.

Momentan gerade:

https://youtu.be/YqpkLWATbbA

Complete Organ Works (Wolfgang Stockmeier, 1980)

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Dienstag, 21. Juli 2020
"Fleesh"
Daumen hoch!



https://youtu.be/ahZRDkJDiyw

Fleesh (Sängerin Gabby Vessoni, Multiinstrumentalist Celo Oliveira) produzieren, neben ihrer eigenen Musik, immer wieder wundervolle Tributalben (Marillion, Renaissance, Rush) und einzelne Neueinspielungen bekannter und weniger bekannter Progperlen der letzten fünfzig Jahre.
Schön, ein paar der alten Stücke in solch wunderbaren neuen Versionen - und auch endlich mal von einer Frau gesungen - zu hören. Vor allem in Sachen "Emotionalität" und "Melodik" kitzeln die beiden ganz neue Aspekte aus den Songs heraus.
Respekt! Es ist nicht einfach, dieses Material so gut zu covern, dass - meiner Meinung nach - die Originalversionen oft sogar übertroffen werden.

fleeshofficial

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"Kaffee"
Ich bin dann mal von PRODOMO auf PRODOMO MILD umgestiegen, bevor es mir den Magen vollständig zerreißt.

Jaja, man muss Abstriche machen, jaja...

:-)

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Montag, 20. Juli 2020
"Eines...
... dieser Bücher, bei denen man sofort nach der ersten Seite weiß, dass einem ein wundervolles Lesevergnügen bevorsteht. Wenn man es nicht sogar schon spürt, sobald man das Buch erstmals sieht und in Händen hält.



Jung Chang

"Wilde Schwäne" (Original 1991)

Sehr schön erzählt, eine biografisch-autobiografische Reise durch die Geschichte Chinas vom Ende der Kaiserzeit bis in die achtziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts. Bildhaft und fließend im Wort. Und - was weiß man schon über China, abseits der üblichen Schnipsel?
Jung Chang hat übrigens später noch eine (umstrittene) Mao-Biografie (mit dem sinnigen Titel "MAO") geschrieben, könnte auch was sein.
Mal sehen.

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