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Dienstag, 11. März 2025
Short Cuts I/TOT/1997-1999 - (III) - XXVI./Das Metaphysisch-Pathologische Quadrupel - 4/4: Die Häuser der Heilung (Sein).
laghbas, 09:32h
Eines sonnendurchfluteten Tages dann - die Rückkehr, die
zuvor unmöglich schien, die
nicht Substanz genug für Klarheit liefern konnte,
auf der Reise.
Doch Zeit verrinnt, sie ist gekommen,
der Sohn, er wandert langsam anentlang des Weges, den
- er kennt, der
- ihn zum Tor der väterlichen Burg geleitet.
Dort ist es! Es strahlt im hellen Licht!
Über dem Tor, weit oben, die Gestalt des Vaters,
stumm und ausdruckslos. Sein unbeflecktes weißes Hemd,
es reflektiert das Sonnenlicht und macht es schwer,
ihn anzusehen, ohne
- dass der Schmerz
- erstarkt.
„Vater, ich bin zurück. Lass mich ein, so bitt‘ ich - voller Demut!“
Der Vater schweigt, kein Gruß kommt über seine Lippen.
Doch in der Luft: ein allumfassendes Willkommen.
Das Tor, es öffnet sich, der Sohn tritt ein.
Der Kreis, er schließt sich, und
nach wenigen Momenten
- im Inneren der väterlichen Burg
- beginnt die Heilung.
Es wird dauern, bis
- Wunden fest verschlossen,
- und Blutungen gestillt,
- die Infektion der Fremde
- ausgetilgt, doch
- ist es sicher,
- wird geschehen.
zuvor unmöglich schien, die
nicht Substanz genug für Klarheit liefern konnte,
auf der Reise.
Doch Zeit verrinnt, sie ist gekommen,
der Sohn, er wandert langsam anentlang des Weges, den
- er kennt, der
- ihn zum Tor der väterlichen Burg geleitet.
Dort ist es! Es strahlt im hellen Licht!
Über dem Tor, weit oben, die Gestalt des Vaters,
stumm und ausdruckslos. Sein unbeflecktes weißes Hemd,
es reflektiert das Sonnenlicht und macht es schwer,
ihn anzusehen, ohne
- dass der Schmerz
- erstarkt.
„Vater, ich bin zurück. Lass mich ein, so bitt‘ ich - voller Demut!“
Der Vater schweigt, kein Gruß kommt über seine Lippen.
Doch in der Luft: ein allumfassendes Willkommen.
Das Tor, es öffnet sich, der Sohn tritt ein.
Der Kreis, er schließt sich, und
nach wenigen Momenten
- im Inneren der väterlichen Burg
- beginnt die Heilung.
Es wird dauern, bis
- Wunden fest verschlossen,
- und Blutungen gestillt,
- die Infektion der Fremde
- ausgetilgt, doch
- ist es sicher,
- wird geschehen.
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Montag, 10. März 2025
Short Cuts I/TOT/1997-1999 - (III) - XXVI./Das Metaphysisch-Pathologische Quadrupel - 3/4: Verraten und Verkauft.
laghbas, 09:26h
Ihr wisst, ich weiß, wir wissen es,
letztlich ist es einzig der Verrat,
der bestimmt,
und der regiert.
Eure Gesichter, die ihr mir zeigt,
mein Gesicht, das ich euch gebe,
unsere Gesichter, uns gegenseitig zugewandt,
sind falsch, gelogen,
Schauspiel,
nichts.
Nur Masken, getragen zu gefallen,
um andere zu binden,
um Nutzen, Vorteil - dreht sich Höllenspiel.
Die Einsamkeit, Sinnlosigkeit,
die Angst, das Grauen - vor dem Nichts, sind
Väter dieses Spiels,
ihr Kind:
heißt Täuschung, heißt Verrat.
letztlich ist es einzig der Verrat,
der bestimmt,
und der regiert.
Eure Gesichter, die ihr mir zeigt,
mein Gesicht, das ich euch gebe,
unsere Gesichter, uns gegenseitig zugewandt,
sind falsch, gelogen,
Schauspiel,
nichts.
Nur Masken, getragen zu gefallen,
um andere zu binden,
um Nutzen, Vorteil - dreht sich Höllenspiel.
Die Einsamkeit, Sinnlosigkeit,
die Angst, das Grauen - vor dem Nichts, sind
Väter dieses Spiels,
ihr Kind:
heißt Täuschung, heißt Verrat.
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Freitag, 7. März 2025
Short Cuts I/TOT/1997-1999 - (III) - XXVI./Das Metaphysisch-Pathologische Quadrupel - 2/4: Nicht/Sein.
laghbas, 09:45h
Es ist ein - Sich/Entfernen,
ein Sich/Entfernen vom eigentlichen Sein,
vom heimatlichen Haus,
dem Reich des Himmels,
ein Sich/Entfernen aus dem Schutz der väterlichen Liebe
- und der Güte,
weiter, weiter, fort von dort
führt jeder Weg,
der -
im Sinne der Erkenntnis, der Erfahrung
- nötig ist, der
- zu beschreiten ist, um sich
- der Dinge erst bewusst zu werden.
An einem kalten, unfreundlichen Morgen schließt sich - auf diese Art
das Tor der väterlichen Burg,
hinter dem Rücken eines Sohns, der
- kaum weiß, der
- nur in ungeformten Ahnungen
- begreift, warum ihm so geschieht.
Dort steht er, ausgeschlossen
und allein,
abgetrennt
- vom warmen Feuer in der Halle, in der er
ungestört die anderen -
noch ungebrochen, fröhlich -
ihre Gelage feiern weiß.
Ein Blick zurück.
Ein letztes Schlagen an
- das dunkle und verschlossene Tor.
Verzweifelt,
ein Aufheulen der Wut,
Resignation - in Angst,
und kalter, dummer Schauer des
- nicht einmal Wissens, um Zukunft und
- das Ziel des Weges.
Dann zaghaft -
erste Schritte, die den Sohn von seines Vaters Burg entfernen,
der heimatliche Herd - undeutlich, verschwimmt,
- und löst sich auf
- im Zwielicht eines neuen Morgens.
Ein Blick zurück
- zeigt nichts, als eine Fläche, die
- konturlos eine Mauer bildet.
Nie mehr zurück!
Kein Wort des Abschieds.
Keine noch so guten Wünsche.
Kein Wort der Hoffnung
- auf das Wiedersehen, bloß Schweigen und
- der liederliche Hauch entkörperter Dämonen.
DÄMONEN TANZEN ZUCKEND, LACHEND, SAUFEND, HUREND,
UM DAS FEUER IN DER NACHT. AN EINEM ORT, DEN NIEMAND FINDEN KANN ZU DIESER STUNDE, DER ALLENFALLS IM LICHTEN SONNENGLANZ DES NÄCHSTEN TAGES NOCH VEREINZELT SPUREN ZEIGT DES NÄCHTLICHEN GEBAHRENS.
„Vater, Vater, warum hast du mich verlassen? Um der Erlösung aller willen?“
„Nicht deshalb, Sohn, nicht deshalb, Sohn.“
„Warum also?“
„Allein um deinetwillen, Sohn!“
„Ich will es nicht, ich kann es nicht,
so schwach, so ärmlich, Vater,
vielleicht gar -
bin ich nicht einmal dein Sohn.“
ein Sich/Entfernen vom eigentlichen Sein,
vom heimatlichen Haus,
dem Reich des Himmels,
ein Sich/Entfernen aus dem Schutz der väterlichen Liebe
- und der Güte,
weiter, weiter, fort von dort
führt jeder Weg,
der -
im Sinne der Erkenntnis, der Erfahrung
- nötig ist, der
- zu beschreiten ist, um sich
- der Dinge erst bewusst zu werden.
An einem kalten, unfreundlichen Morgen schließt sich - auf diese Art
das Tor der väterlichen Burg,
hinter dem Rücken eines Sohns, der
- kaum weiß, der
- nur in ungeformten Ahnungen
- begreift, warum ihm so geschieht.
Dort steht er, ausgeschlossen
und allein,
abgetrennt
- vom warmen Feuer in der Halle, in der er
ungestört die anderen -
noch ungebrochen, fröhlich -
ihre Gelage feiern weiß.
Ein Blick zurück.
Ein letztes Schlagen an
- das dunkle und verschlossene Tor.
Verzweifelt,
ein Aufheulen der Wut,
Resignation - in Angst,
und kalter, dummer Schauer des
- nicht einmal Wissens, um Zukunft und
- das Ziel des Weges.
Dann zaghaft -
erste Schritte, die den Sohn von seines Vaters Burg entfernen,
der heimatliche Herd - undeutlich, verschwimmt,
- und löst sich auf
- im Zwielicht eines neuen Morgens.
Ein Blick zurück
- zeigt nichts, als eine Fläche, die
- konturlos eine Mauer bildet.
Nie mehr zurück!
Kein Wort des Abschieds.
Keine noch so guten Wünsche.
Kein Wort der Hoffnung
- auf das Wiedersehen, bloß Schweigen und
- der liederliche Hauch entkörperter Dämonen.
DÄMONEN TANZEN ZUCKEND, LACHEND, SAUFEND, HUREND,
UM DAS FEUER IN DER NACHT. AN EINEM ORT, DEN NIEMAND FINDEN KANN ZU DIESER STUNDE, DER ALLENFALLS IM LICHTEN SONNENGLANZ DES NÄCHSTEN TAGES NOCH VEREINZELT SPUREN ZEIGT DES NÄCHTLICHEN GEBAHRENS.
„Vater, Vater, warum hast du mich verlassen? Um der Erlösung aller willen?“
„Nicht deshalb, Sohn, nicht deshalb, Sohn.“
„Warum also?“
„Allein um deinetwillen, Sohn!“
„Ich will es nicht, ich kann es nicht,
so schwach, so ärmlich, Vater,
vielleicht gar -
bin ich nicht einmal dein Sohn.“
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Dienstag, 4. März 2025
Short Cuts I/TOT/1997-1999 - (III) - XXVI./Das Metaphysisch-Pathologische Quadrupel - 1/4: Realität.
laghbas, 10:34h
Wenn ich dort nach draußen gehe,
wenn ich dorthin gehe, wo der Widerstand ein fester sein - kann,
wenn ich dort sehe,
dass alle sich in einem Taumel aus Verrücktheit drehen,
wenn ich sehe,
wie jeder dort
- um Realitäten kämpft,
verzweifelt ängstlich,
- dann
muss ich mich fragen,
ob keine andere Möglichkeit besteht,
ob nicht die Hoffnungslosigkeit vielleicht
- zu überwinden ist.
Auch ich kämpfe um Realität,
so wie du, so wie wir alle, die
- nicht frei geworden sind, ich sage:
lasst uns einen Führer schaffen,
einen Messias meinetwegen,
den Erlöser,
der im Stande ist, sie,
uns,
zu einen, uns
- eine Realität zu geben, die
- ihre Bestätigung aus allgemeinen Annahmen bezieht,
und seien diese auch erzwungen,
gewaltsam - durchgesetzt.
Hört Ihr die Stimme?
Tötet oder zerbrecht - die Andersdenkenden,
die sich - der Realität - zu widersetzen wagen!
Es mag sein - das Reich eines Gottes,
es mag sein - das Reich der Teufel,
es ist besser - als
- das in den Wahnsinn führende
- das unentscheidbare Gemetzel auf
- den relativen Böden, gebt
- den Menschen, die
- nicht fähig sind, ohne Verordnungen zu existieren, gebt ihnen
- Richtung vor.
Es muss so sein.
Ich kann die Schreie des Entsetzens hören,
laut und deutlich, laut und klar,
- ob dieser Worte, doch
- Ihr werdet sehen,
- wohin euch eure Freiheitsideale führen,
ich sehe
- eine Ära - grausamer als alles -,
ein Zeitalter der Gier, der Mordlust, der Verstümmelung,
der unfassbaren Taten, der
- entfesselten - Brutalität,
gerechtfertigt noch bis zuletzt
- durch Liberalität und - Freiheitsträume,
alles
- ist relativ,
ja,
- ihr Narren,
- arme Narren.
DEIN REICH KOMME,
DEIN WILLE GESCHEHE,
IM HIMMEL, ALSO AUCH AUF ERDEN!
wenn ich dorthin gehe, wo der Widerstand ein fester sein - kann,
wenn ich dort sehe,
dass alle sich in einem Taumel aus Verrücktheit drehen,
wenn ich sehe,
wie jeder dort
- um Realitäten kämpft,
verzweifelt ängstlich,
- dann
muss ich mich fragen,
ob keine andere Möglichkeit besteht,
ob nicht die Hoffnungslosigkeit vielleicht
- zu überwinden ist.
Auch ich kämpfe um Realität,
so wie du, so wie wir alle, die
- nicht frei geworden sind, ich sage:
lasst uns einen Führer schaffen,
einen Messias meinetwegen,
den Erlöser,
der im Stande ist, sie,
uns,
zu einen, uns
- eine Realität zu geben, die
- ihre Bestätigung aus allgemeinen Annahmen bezieht,
und seien diese auch erzwungen,
gewaltsam - durchgesetzt.
Hört Ihr die Stimme?
Tötet oder zerbrecht - die Andersdenkenden,
die sich - der Realität - zu widersetzen wagen!
Es mag sein - das Reich eines Gottes,
es mag sein - das Reich der Teufel,
es ist besser - als
- das in den Wahnsinn führende
- das unentscheidbare Gemetzel auf
- den relativen Böden, gebt
- den Menschen, die
- nicht fähig sind, ohne Verordnungen zu existieren, gebt ihnen
- Richtung vor.
Es muss so sein.
Ich kann die Schreie des Entsetzens hören,
laut und deutlich, laut und klar,
- ob dieser Worte, doch
- Ihr werdet sehen,
- wohin euch eure Freiheitsideale führen,
ich sehe
- eine Ära - grausamer als alles -,
ein Zeitalter der Gier, der Mordlust, der Verstümmelung,
der unfassbaren Taten, der
- entfesselten - Brutalität,
gerechtfertigt noch bis zuletzt
- durch Liberalität und - Freiheitsträume,
alles
- ist relativ,
ja,
- ihr Narren,
- arme Narren.
DEIN REICH KOMME,
DEIN WILLE GESCHEHE,
IM HIMMEL, ALSO AUCH AUF ERDEN!
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