Mittwoch, 25. März 2026
Der Systemfalter. (Erzählung/SF).
laghbas, 09:43h
Schmitt erwachte.
Ein weiterer Tag, der genauso sein würde wie alle anderen, lag vor ihm, ein streng durchgeplanter Ablauf, der einzig und alleine der Erfüllung seiner produktionstechnischen Aufgaben gewidmet sein würde, dem Dienst am Gemeinwesen, dem Staat, der Gesellschaft.
Manchmal bereute er die Errungenschaften dieser hoch modernisierten, fortgeschrittenen Zivilisation, in der er lebte. Ja, natürlich, es gab keine Krankheiten mehr, die moderne Medizin konnte alle Gebrechen heilen, Gen- Nano- und Clonemedizin waren auf dem vorläufigen Höhepunkt ihrer Entwicklung angelangt, so dass niemand mehr, wie früher, eines qualvollen Todes sterben musste. Auch alle übrigen Unwägbarkeiten des Lebens, das so genannte Chaotische, Unberechenbare, waren ausgeschaltet worden. Kein Mensch verlor mehr seine Arbeit, niemand wurde mehr in familiäre Tragödien verwickelt oder litt unter zermürbenden Eheproblemen, die ihn aus der Bahn warfen und seine Aufmerksamkeit von den Pflichten, die er im Dienst am Gemeinwesen zu erfüllen hatte, ablenken konnten. Das alles gehörte einer dunklen Vergangenheit an, die man überwunden hatte. Alles war geregelt, gesichert, mit entsprechenden Verhaltenvorschriften belegt, die Weichen für das Goldene Zeitalter der Menschheit, hehrer Traum so vieler Generationen hoffnungsfroher Romantiker und Idealisten, waren gestellt worden.
Und dennoch …
(...)
Ein weiterer Tag, der genauso sein würde wie alle anderen, lag vor ihm, ein streng durchgeplanter Ablauf, der einzig und alleine der Erfüllung seiner produktionstechnischen Aufgaben gewidmet sein würde, dem Dienst am Gemeinwesen, dem Staat, der Gesellschaft.
Manchmal bereute er die Errungenschaften dieser hoch modernisierten, fortgeschrittenen Zivilisation, in der er lebte. Ja, natürlich, es gab keine Krankheiten mehr, die moderne Medizin konnte alle Gebrechen heilen, Gen- Nano- und Clonemedizin waren auf dem vorläufigen Höhepunkt ihrer Entwicklung angelangt, so dass niemand mehr, wie früher, eines qualvollen Todes sterben musste. Auch alle übrigen Unwägbarkeiten des Lebens, das so genannte Chaotische, Unberechenbare, waren ausgeschaltet worden. Kein Mensch verlor mehr seine Arbeit, niemand wurde mehr in familiäre Tragödien verwickelt oder litt unter zermürbenden Eheproblemen, die ihn aus der Bahn warfen und seine Aufmerksamkeit von den Pflichten, die er im Dienst am Gemeinwesen zu erfüllen hatte, ablenken konnten. Das alles gehörte einer dunklen Vergangenheit an, die man überwunden hatte. Alles war geregelt, gesichert, mit entsprechenden Verhaltenvorschriften belegt, die Weichen für das Goldene Zeitalter der Menschheit, hehrer Traum so vieler Generationen hoffnungsfroher Romantiker und Idealisten, waren gestellt worden.
Und dennoch …
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